Transfermodelle

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Überlegungen zu den Best Practice Projekten auf Basis der Evaluation und des Schüler/innenworkshops in Berlin im Oktober 2009:

Inhaltsverzeichnis

Feedback der SchülerInnen

Marie Curie: Sara Yusufzad (16a), Emina Buljubasic (16a), Sade Bodounrinde (15a), Luise Fakler (15a)

BRG Krems Ringstraße: Tanja Travincek (16a)

BG|BRG Purkersdorf: Michael Sedlmayer (16a) , Nicole Vodvarka (17a) , Johanna Erhardt (16a)


Dauer:

Für die Dauer eines Projekts haben die Schüler/innen unterschiedliche Wünsche.
Ein solches Projekt kann 2 bis 3 Wochen dauern und sehr intensiv durchgeführt werden.
Es kann aber auch 2 bis 3 Monate dauern, wenn in der gesamten Phase etwas weniger intensiv gearbeitet wird.
Die Ergebnispräsentation ist den Schüler/innen sehr wichtig!


Thema:

Bei kurzen intensiven Projekten wollen die Schüler/innen ein selbst gewähltes Thema innerhalb eines Faches er- und bearbeiten.
Längerdauernde Projekte sollen möglichst fächerübergreifend durchgeführt werden.

Rahmenbedingungen und individuelle Voraussetzungen:

Zu Beginn eines solchen Projekts sollten die Rahmenbedingungen eindeutig geklärt werden.
Für die Schüler/innen muss eine mindestens halbtägige Einführung in die Wiki-Syntax stattfinden, nur dann ist sicher gestellt, dass sie das Projekt darüber abwickeln können. Auch eine ausreichende Serverkapizität sowie ein reibungsloses Zuverfügungstehen des Projektswikis ist für die Schüler/inen und das Gelingen des Projekt enorm wichtig.

Falls möglich, dann soll die Arbeit und das Engagement der Schüler/innen in die Benotung einfließen!


Arbeitsformen:

Grundsätzlich wird von den Schüler/innen Gruppenarbeit gewünscht, wobei eine Gruppe höchstens 4 Personen umfassen sollte.
Länder- oder schulübergreifende Projekte wären interessant.
Weiters wünschen sich die Schüler/innen Kooperationsprojekte mit Jugendlichen aus verschiedenen kulturellen Kreisen.


Genderaspekte:

Gewünscht wird ein koedukativer Projektunterricht.
Gegenseitiges Helfen wäre wichtig.


Gendersensitive Maßnahmen zur Motivation der Schüler/innen:

Für Mädchen ist es wichtig, dass im Wiki die Übersichtlichkeit gewährleistet ist.
Für Burschen ist eine extrinsische Motivation über Noten entscheiden!
Burschen wünschen sich genaue Anweisungen, um die Projektaufgaben gut und vollständig erfüllen zu können.


Der Spaßfaktor ist für die Schüler/innen ein nicht zu vernachlässigender Faktor!


Techniken:

Web2.0-Technologien, die Schüler/innen privat nutzen (z.B. Facebook, MSN, ...), sollten nach Meinung der Schüler/innen nicht für den Unterricht verwendet werden.
Ein projektinterner Chatroom, der den Schüler/innen zur Abwicklung des Projekts zur Verfügung steht, wäre zu installieren. Eine Moderation muss es im Chat nicht unbedingt geben.
Zum gegenseitigen Kennenlernen bei länderübergreifenden Projekten sollte ein Zeitfenster vorgesehen sein oder ggf. eine asynchrone Vorgehensweise gewählt werden.

Konzeption Transfermodell I: Großstadtwahrnehmung

Monika Belmega, Evelyn Stepancik, Cathrin Krenz


Thema:

Großstadtwahrnehmung in ausgewählten Großstädten der Welt

Kooperationsprojekt BG|BRG und Marie Curie: Wien und Berlin 


Endprodukt:

Visuelles Museum mit verschiedenen Produkten der unterschiedlichen Schulen zum Thema Großstadtwahrnehmung


Zwischenprodukt I:

  • Soundcollagen (Lautblog)
  • Bildcollagen (Flickr; Picassa)
  • Filme (YouTube)

Abstimmungen finden direkt auf den extermen Plattformen statt. Aufbereitung auf dem wiki. Ggf. Aufbereitung in einer virtuellen Welt.


Zwischenprodukt II:

Schulübergreifende Reaktionen in Form von z.B. interpretierten Texten, Museumsflyer

Dann Wahl der besten Produkte, die in das visuelle Museum kommen.


Durchführung/Dauer:

8. Februar 2010 bis 19. März 2009

SchülerInnenbefragung zwischen 22. und 26. März

Vorfeld:

- Kontaktaufnahme zwischen verschiedenen Schulen

- technische Einweisung der SchülerInnen


Schulstufe:

verschiedene


Offene Punkte:

Visuelle und auditive Wahrnehmung der Großstadt. Spurensuche in der Stadt.

Interdisziplinär - eventuell über unterschiedliche Schulstufen machbar.

Interessant wäre eine Analyse der jeweils anderen Stadt.


Erforderliche Schulungen:

Karl: 2stündiger Workshop zu Filmschnitt  (Dezember 2009)

Heike: für SchülerInnen (Dezember 2009 oder Jänner 2010)

Schneideprogramm: Audacity (Open Source Produkt) - für alle LeherInnen beim nächsten Projektmeeting (Evelyn und/oder Karl 1,5 Stunden)

Berlin: Schulung Bildbearbeitung und Wiki (Heike)


To Dos

  • Installation eines Loud-Blogs für das Projekt (HG) ! Adminrechte für Evelyn, Monika, Catrin, Heike, Alex
  • Anlegen der Zugänge für BG|BRG Krems für Berlin.

Vorbereitung der Inhalte in Google Docs; Vorbereitung der Detailplaung des Projektes über Google Docs.

Anlegen von flickr "fe|male" Gruppe (Evelyn)

Achtung: Beim Upload auf YouTube den Begriff  "Sparkling_Science_Wien 1, 2, 3, ..." "Sparkling_Science_Berlin1, 2, 3, ..." verwenden!


Offene Fragen: Aufbereitung in virtueller Welt ?!?! Tools recherchieren! Falls js, Schulung beim Meeting im Jänner.

Projektergebnisse: Großstadtwahrnehmung

Konzeption Transfermodell II: Chemie Olympiade

Martina Nedomansky, Erwin Klein, Peter Schnitzer

Thema: Begabtenförderung

a) Vorbereitung für einen Wettbewerb (Chemie Olympiade)

b) darin fächerübergreifendes Erarbeiten (Chemie, Biologie)  von spezifischen Themen: z.B. Logarithmus, E-Funktion, PH Wert, Puffer, Boden, Blut
ad b) noch abzuklären, ob Bio-SchülerInnen verfügbar


für hoch begabte SchülerInnen

Dauer: 2 Monate bis 6 Wochen


Eckdaten:

Aufgabe:

Konzept: Treffen einmal/Woche über einen Zeitraum von 6 Wochen.
Startzeitpunkt: 3 und 4. November (BG|BRG Krems)

Basisprojekt Vorbereitung Chemie Olympiade über eine Dauer von 6 bis 8 Wochen, Martina und Erwin klinken sich über einen Zeitraum von 2 bis 3 Wochen für die fächerübergreifende Bearbeitung einer Fragestellung ein.

  • Erwin: SchülerInnen von 6ter bis 9ter Klasse (n=11). Eigene Schiene für 5te Klasse (n=15).
  • Marina: 7c (Projekt vom Frühjahr fertigmachen)
  • Peter: Nachfrage bei potentiell interessierten SchülerInnen (Klasse 10b) - max. 4

Aufgabe: Lösen von naturwissenschafltichen komplexen Fragestellungen (z.B. in konkurrierenden Gruppen). Gelernter Stoff ist nicht ausreichend, um die Aufgaben zu lösen. D.h. SchülerInnen müssen

  • A) recherchieren (Angebote machen!)
  • B) eingesntändig arbeiten,
  • C) sich gegenseitig unterstützen (Kooperation stützen!)

SchülerInnen sollen definieren, wo sie nicht weiter kommen und sich gegenseitig helfen.

Beispiele sind in einer Stunde lösbar, wenn die SchülerInnen sich anstrengen.


Technologie: Angebote zu Recherche, Kooperation/Kommunikation und Präsentation

Rahmenbedingungen:

  • gemeinsames Wiki
  • guter Formeleditor
  • Bilder Upload
  • Professionelle Wiki Schulung

ad Wiki:

Vorlagenseite für Formeln erstellen, helmut.geppl@donau-uni.ac.at lt. von Erwin Klein

ein- bis zwistündige wiki Schulung (Schwerpunkt Bilder/Film Upload und Formeln): Martina koordiniert Termin mit Sabine


Weiters: Diskussionsseiten mehr nützen!


Schulstufen 9 bis 12

Die Arbeit von zu Hause aus durchgeführt


Gender:

gemischte und geschlechtergetrennte Gruppen

Fragebogen zur Eigenreflexion soll "Fehlwahrnehmungen" vehindern.

Reflexionsaspekt sollte dringend (!) angesprochen werden.


Entwicklungsmöglichkeiten des Projetes:

  • Konzept fächerübergreifend weiterentwicklen.
  • Kooperationsprojekt

Projektergebnisse: 2.Chemie-Olympiade
Projektergebnisse: Mathe-Bio-Chemie-Projekt-BERLIN-PURKERSDORF

Konzeption Transfermodell III: Menschenrechte

Karl Pichler, Angela Huestegge, Astrid Gärtner


Teilnehmer/innen:

Klassenstufe 9: 2 Gruppen (1*16; 1*14) 26 SchülerInnen des BRG Rahlgasse
schulinternes Kooperationsprojekt mit BE, Geschichte und Deutsch (in Summe 4 LehrerInnen)


Parallelprojekt in Marie Curie wäre grundsätzlich möglich.


Inhalt:

Das Thema Menschrechte soll filmisch bearbeitet werden. Ausgewählte SchülerInnenfilme werden beim "This Human World" Festival des Top Kinos am 10.12.2009 präsentiert. Thema wird übergreifend in BE, DE und Geschichte bearbeitet.

Web 2.0 für Recherchephase (Communities, Foren...) , Dokumentation (wiki) und Präsentation (YouTube).


Ausstattung:

PC und Kamera


Dauer:

Startzeitpunkt: 12.10.2009
ca. 8 Wochen


Schulungen:

Wiki Schulung für die LehrerInnen und SchülerInnen


Evaluation:

19.10. Montag Nachmittag (15:00 bis 17:00) und 22.10. Donnerstag (10:00 bis 12:00)



Zeit (Schulstunden)
Inhalt
Methodik
2
Basistext Menschenrechte, Deklaration UNO, oder:
ausgewählte Menschenrechte mit/ohne Beispielartikel*
(histor. Kontext)

Recherche
und Präsentation

2

2*1

Einf. Wiki während der Arbeitsphasen möglich
Mini-Workshop
2
Festlegung auf Themen, die best. Menschenrechten zuzuordnen sind, Gruppenfindung
Mind map
Wiki zur Sammlung (Text, Bilder, aktuelle Nachrichten/ Zeitungen),

2
Bezug zum Aktuellen und Bezug zur persönlichen Erfahrungswelt (Wo enden Vorurteile, wo beginnen Menschenrechtsverletzungen?)
Erweiterung
des Wikis

2
Wie wehre ich mich? Wie verarbeite ich solche Erfahrungen?
auch als Abschluss möglich
1/2 Tag
Workshop Film: Konzeptentwicklung Arbeitsbeginn und,
alternativ: Fotogruppe, Interviews etc.

Story Board, techn. Einweisung (Kamera
führung, Einstellung,...)

2
Filmen

4
Schneiden

2
Präsentieren
youTube, Homepage, öffentl. Präsentation

Feedback


Ausgewählte Artikel:

Art. 3 Leben, Freiheit, Sicherheit der Person
Art. 12 Privatleben
Art. 17 Eigentum
Art. 18 Gedanken, Gewissen. Religionsfreiheit

Muss bis 10.Dezember 2009 fertiggestellt werden!


Projektergebnisse: Menschenrechte