Menschenrechte
Projekt des BG und BRG Rahlgasse
Inhaltsverzeichnis |
Menschenrechte im Überblick
Bereits die Charta der Vereinten Nationen von 1945 enthält den klaren Auftrag an die Staatengemeinschaft, die Achtung und Verwirklichung der Menschenrechte und Grundrechte für alle zu fördern. Der Grundstein für den internationalen Schutz der Menschenrechte wurde mit der 1948 verabschiedeten Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte gelegt. 1966 einigte sich die UNO dann auf die ersten beiden völkerrechtlich verbindlichen Menschenrechtskonventionen: den Internationalen Pakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte (Pakt I) sowie den Internationalen Pakt über bürgerliche und politische Rechte (Pakt II). Pakt I verankert beispielsweise das Recht auf Arbeit, das Recht auf soziale Sicherheit, das Recht auf Bildung oder das Recht auf einen angemessenen Lebensstandard. Pakt II garantiert die klassischen Menschenrechte wie etwa das Recht auf Leben, das Verbot der Sklaverei, das Verbot der Folter, die Meinungsäusserungs- und Informationsfreiheit, die Versammlungs- und Vereinigungsfreiheit sowie Rechte im Straf- und Zivilverfahren
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Artikel 1 [Menschenwürde und Rechte ]
Artikel 3 [Leben, Freiheit und Sicherheit]
Artikel 4 [Verbot der Sklaverei ...]
Artikel 5 [Verbot der Folter ...]
Artikel 7 [Gleichheit vor dem Gesetz]
Artikel 9 [Schutz vor willkürlicher Festnahme, Haft, Ausweisung]
Artikel 10 [öffentliches Verfahren ...]
Artikel 11 [Unschuldsvermutung]
Artikel 12 [Schutz des Privatlebens und der Familie ...]
Artikel 13 [Recht auf Freizügigkeit]
Artikel 15 [Recht auf eine Staatsangehörigkeit]
Artikel 17 [Recht auf Eigentum]
Artikel 18 [Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit ...]
Artikel 19 [Recht auf Meinungsfreiheit]
Artikel 20 [Recht auf Vesammlungs- und Vereinigungsfreiheit]
Artikel 21 [Recht auf freie und geheime Wahlen]
Artikel 22 [Recht auf soziale Sicherheit]
Artikel 24 [Recht auf Erholung und Freizeit]
Artikel 25 [Recht auf Kleidung, Nahrung, Wohnung ... und Kinderschutz ]
Artikel 26 [Recht auf Bildung]
Artikel 28 [Recht auf eine soziale und internationale Ordnung zur Verwirklichung der Menschenrechte]
Artikel 30 [Verbot der willkürlichen Auslegung der Menschenrechte]
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Kurzfilme
"Recht auf Lebenstandard?Wir helfen bei der Essenssausgabe"
Wir haben uns am 24.10.09 bei dem Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern getroffen, um bei der Essensausgabe zu filmen und haben die Chance gleich genutzt um zu helfen. Brote streichen etc.
Die Barmherzigen Schwestern sind ein karitativer Orden. Sie wurden gegründet, um den schwächeren Gliedern der Gesellschaft zu helfen: den Kranken, den Alten, den Kindern. Dazu haben sie Krankenhäuser, Altenheime, Schulen, Kindergärten oder auch kleine Sozialinitiativen ins Leben gerufen. Auch wenn die wirtschaftlichen Belange dieser Unternehmen heute nicht mehr in den Händen der Schwestern liegen und die große Mehrheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht im Orden lebt, hat sich der vinzentinische Geist des Dienens und der Wertschätzung in den Einrichtungen der Barmherzigen Schwestern erhalten.
Wir nahmen das Thema weil wir uns für die Obdachlosen in Wien interessieren. Die Essensausgabe fanden wir wir über Bekannte die selber schon mal dort geholfen hatten.
Making of
Mitwirkende: Jakob Sali
Paul Thraki
Johannes Steini
Nick v. Rhadi
"Ist das RECHT ?"
< zur Filmcrew >
Wir sind die "Übriggebliebenen". Unsere Gruppe besteht aus einer Person, die am Tag der Gruppenwahl nicht anwesend war, und 2 Anderen, die keine Lust hatten aufzustehen und eine bessere Gruppe zu suchen. / Arijane Sommeregger / Hanae Miura / Jaschar Tarani
< Film + Making of >
Die Idee hinter unserem Film war, zum Thema Menschenrechte einen philosophischen Film zu produzieren.
Das Recht mit dem wir uns näher befassten, lautet:
"Jeder hat das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit der Person."
Wir haben uns gefragt, wie die Begriffe `Leben´ `Freiheit´ und `Sicherheit´ definiert sind.
Im Film wollten wir die Fragen aufwerfen:
`was ist LEBEN?´ `was ist FREIHEIT?´ `was ist SICHERHEIT?´ `was ist Leben in völliger Freiheit?´ `wann lebt ein Mensch sicher und vollkommen frei?´ ...
Dazu haben wir Passanten befragt.
Wegen Zeitmangel sind die Szenen mit dem Thema Sicherheit gänzlich weggelassen worden... >< *wein*
Mobbing Hans
Im Kurzfilm "Mobbing Hans" geht es um einen Jungen, Hans, der mit einer positiven Einstellung durch die Welt geht. Ohne zu wissen dass er als der "Klassloser" bekannt ist versucht er sich mit einer Mädchencluiqe zu befreundet aber er scheitert daran. Im Gegenteil...ohne zu wissen verschlimmert er alles und die Mädchen fangen an ihn zu mobben. Daher der Filmname "Mobbing Hans". Der Film soll zeigen wie die Schüler heutzutage sind und, dass das Leben eines Schülers nicht so einfach ist wie es Manche vermuten...!
Hintergrund
Jedes Kind hat das Recht auf Schutz vor seelischer Gewalt.
Team
Kamera: David Pernerstorfer SchauspielerInnen: Mädchen #1: Antonia Schneider Mädchen #2: Sophia Steinlechner Mädchen #3: Helene Streißler Mobbingopfer Hans: Arpad Kelemen
Ein Team Muffin Film mit der freundlichen Unterstützung der Schule Rahlgasse.
Sag Was
Der Kurzfilm "Sag Was" spielt in einer normalen Schulklasse. Zwei Mädchen ziehen über Lehrer und Schüler her. Ein weiteres Mädchen möchte etwas entgegnen doch die beiden halten ihr den Mund zu.
Hintergrund
Artikel 19: Jeder Mensch hat das Recht auf freie Meinungsäußerung; diese Recht umfaßt die Freiheit, Meinungen unangefochten anzuhängen und Informationen und Ideen mit allen Verständigungsmitteln ohne Rücksicht auf Grenzen zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten. Zitiert aus:
(http://www.igfm.de/Allgemeine-Erklaerung-der-Menschenrechte.89.0.html#content305)
Team
(Haupt-)Schauspiel: Sophia Steinlechner, Franziska Rappel, Antonia Schneider, Statisten: Annina Kriechbaum, Lena Nagler, Inola Stützlinger Kamera: Göksen Yilmaz </video>Storyboard
Grundrechte? Wir fragen nach!
Mit unserem Dokumentationsfilm "Grundrechte? Wir fragen nach!" wollten wir zeigen, das die meisten Menschen nicht gut genug über die Grundrechte informiert sind. Dazu haben wir 2 Fragen erstellt die wir Passanten und auch das Publikum gefragt haben. 1. Was wissen sie über die Menschenrechte? 2. Was halten sie von der Menschenrechtssituation in Österreich? Nach den jeweiligen Fragen und Antworten haben wir unsere Antworten gegeben.
Making of
Nach einigen Startschwierigkeiten sind wir einfach mit einer Kamera die Mariahilferstraße hochgegangen und haben die unterschiedlichsten Leute befragt. Unser Videomaterial haben wir mit dem FinalCut Programm bearbeitet. Dann haben wir es nach der Aussagekraft der Antworten geordnet.
Team
Unser Team besteht aus 2 Leuten die sich mit dem Aufgaben abgewechselt haben. Aber haupstächlich haben wir so gearbeitet
Emil K: Interviews, Schnitt
Bernhard H: Kamera, Rohschnitt
Schlusswort
Alles in Allem war die Arbeit an diesem Projekt sehr interessant und es war eine Erfahrung zu sehen wie die Entstehung eines Kurzfilms so abläuft.FACES
In unserem Film "FACES" wollen wir zeigen, dass Menschen unabhängig ihres Aussehens, ihrer Herkunft, ihrer Religion und ihrem Alter, die gleichen Rechte haben sollten. Dafür haben wir auf der Straße verschiedene Menschen fotografiert. Diese Fotos haben wir zu einem Kurzfilm zusammengeschnitten und zu dem Lied "Big Jumps" von Emiliana Torrini abgespielt. [Bearbeiten]Technik Wir haben den Film mit dem Apple Programm " Final Cut" zusammengeschnitten. Wir haben die Zeitspanne, wie lange die Fotos gezeigt werden, und ihre Größe aufeinander abgestimmt. Dann haben wir ein Lied dazu ausgesucht und zu den Fotos eingespielt. [Bearbeiten]Idee Für das Filmfestival 'This Human World' haben wir in unserem Schulfach Bildnerische Erziehung diesen Film gemacht. Dieses Filmfestival war auch gleichzeitig ein Wettbewerb zwischen den Filmen der Schüler der Rahlgasse. Es gab Preise in den Kategorien Dokumentation, in welcher unser Film gewonnen hat, Animation und Spielfilm. Außerdem gab es noch zwei weitere Sonderauszeichnungen.
This Human World
Das Filmfestival "This Human World" fand dieses Jahr zum zweiten Mal in Wien statt. Es beginnt jedes Jahr am offiziell anerkannten Tag der Menschenrechte, dem 10.Dezember. "This Human World" versucht aber nicht "gut" und "böse" darzustellen, sondern auf den alltäglichen Rassismus, die Konflikte und die Unterdrückung aufmerksam zu machen.
Programmfolder für das Filmfestival
FrageZeichen
Ein Film über Menschenrechte
Der Animationsfilm "FrageZeichen", wurde von Xenia Miklin, Paulina Tscheliesnig, Theresa Haager, Sophia Stolz und Lisa Puchinger, Schülerinnen des BG und BRG Rahlgasse, im Rahmen des Filmfestivals "This human world", zum Thema Menschenrechte, entwickelt. Der Film zeigt eine vollkommen neutrale Person, die einen naiven und interessierten Menschen verkörpert. Dieser Mensch begegnet, auf dem Weg durch das Leben und die Welt, verschiedenen Personen, denen er Fragen zum Thema Menschenrechte stellt. Dabei konfrontieren ihn viele unterschiedliche Meinungen und Eindrücke.
Making of
"FrageZeichen" entstand in verschiedenen Arbeitsphasen: Die Fragen wurden ausgearbeitet und Passanten gestellt. Die Antworten wurden mit mit einem digitalen Aufnahmegerät aufgezeichnet und später ausgewertet. Mit dem Computerprogramm"iStop motion" wurden die handgezeichneten Bilder zu einem klassischen Trickfilm verarbeitet. Am Ende der Projektphase wurden die zwei Elemente, Bild und Ton, geschnitten und schlussendlich zu einem Film zusammengeführt
Ziel
Der fertiggestellte Film nahm an einem Kurzfilmwettbewerb, unter SchülerInnen des BG und BRG Rahlgasse, teil und wurde einer Jury die aus Regisseuren und Festivalveranstaltern bestand, vorgeführt. Am 10.12.2009 wurden in drei Kategorien (Animation, Dokumentation und Spielfilm) erste Plätze vergeben, darunter auch der Film FrageZeichen in der Kategorie "Animation". <embedvideo-embed-clause>
1.Frage:Sollte man Flüchtlingen in Österreich Asyl gewähren? 2.Frage:Finden sie das Homosexuelle das gleiche Recht auf Ehe haben wie Heterosexuelle? 3.Frage:Sollten Menschen die Möglichkeit haben ihren Glauben in einem fremden Land auszuüben? 4.Frage:Finde sie das zwischen den Rechten von Frau und Mann unterschiede gemacht werden sollten? 5.Frage:Ist ein weißer Mensch mehr wert als ein anders färbiger?
Gang durch die Asylpolitik
Im Film werden Vertreter der wichtigen österreichischen Parteien zu Menschenrechts-, und Asylrechtsthemen befragt. Der Film enthält Interviews mit:
Mag. Lukas Kandlhofer ÖVP (Integrationsreferent) [3]
Petra Bayr SPÖ (Umwelt-, und Entwicklungssprecherin) [4]
Nikolaus Kunrath Grüne (Menschenrechtsbeauftragter) [5]
Die FPÖ war trotz mehrmaliger Anfrage nicht zu einem Interview bereit (keine Reaktion). [6]
Wir entwickelten in einer Gruppe aus vier Personen ein Konzept (BE-Unterricht). Es folgten E-Mail Anfragen an die Parteien und wenig später bekamen wir die ersten beiden Interviewtermine (Grüne, ÖVP) im Rathaus. Das SPÖ Interview folgte wenige Wochen später in der SPÖ-Zentrale. Ausgestattet wurden wir mit Kamera und Stativ vom BG/BRG Rahlgasse. Die Technik übernahmen Stella van Rahden und Gloria Wagner, die Interviewführung Emil Delivuk und Emil Puller. Beim Schnitt wirkten alle Gruppenmitglieder mit.



